Bei guten Porträts halten wir inne und beginnen in den Gesichtern zu lesen. Dabei entschlüsseln wir keineswegs den Charakter der abgebildeten Person, wie so oft vermutet wird, wir lassen in unserem Kopf ein zweites Bild entstehen, für das die Abbildung nur die Vorlage ist. Beim Betrachten geschieht etwas Ähnliches wie beim Lesen eines Romans. Es entwickelt sich ein neuer geistiger Raum in uns selbst, für den unsere Wahrnehmung nur Anlass und Wegweiser ist. Aus diesem Grund muss sich auch niemand von den Abgebildeten entblößt fühlen. (Alle Fotos: Franz Heinbach)

Captcha

Das Akronym kommt von «Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart» und bezeichnet ein Verfahren, mit dem man sicherstellen will, dass bestimmte Aktionen auf Webseiten von realen Personen und nicht von Computern veranlasst wurden. Der Test verlangt also genuin menschliche Fähigkeiten, an denen Maschinen (noch) scheitern. Beim Aussprechen ergibt sich eine Homophonie mit dem englischen Verb «to capture», was soviel wie «einfangen, erfassen» bedeutet.

TFP-Aufnahmen

TFP bedeutet «Time for Print» und regelt in Form eines kleinen Vertrags, dass der Fotograf die Fotos unter gewissen Voraussetzungen publizieren darf, während das Modell frei ist in der Verwendung der Bilder und dafür nichts bezahlen muss. Wenn Sie ein Porträt von sich selbst haben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Bei den hier gezeigten Porträts steht im Zentrum das Gesicht, möglichst ohne besondere Ablenkung durch Umgebung, Kleidung oder Accessoires. Der direkte Blickkontakt stellt eine eindringliche Beziehung zum Betrachter her und wir fühlen uns sofort emotional angesprochen. Diese Emotionen können sich frei entwickeln, ohne von einem mehr oder weniger echten Lächeln oder Lachen in eine bestimmte Richtung gelenkt zu werden.

Alle Fotos auf dieser Seite wurden mit dem Einverständnis der Abgebildeten veröffentlicht, sie können aber nicht käuflich erworben werden.